Umweltschutz mit Seele

Das grüne Homeoffice

Was vor einem Jahr für viele Unternehmen und Beschäftigte unvorstellbar erschien, ist heute längst Realität – das reguläre Arbeiten aus der eigenen Wohnung heraus, wobei es naturgemäß vor allem Bürojobs sind, die sich auch im Homeoffice erledigen lassen. Was als Maßnahme im Rahmen des Infektionsschutzes begonnen hatte, erweist sich auch unter ökologischen Gesichtspunkten vielfach als sinnvolle Alternative. So entfällt der Weg zur Arbeit und zurück, Meetings finden überwiegend online statt – Energieverbrauch und CO2-Freisetzung durch Fahrzeugnutzung werden auf diese Weise deutlich reduziert. Und auch die verkehrsbedingte Feinstaubbelastung sinkt. Viele Arbeitsplätze werden dank des Homeoffice immer nachhaltiger.

Weniger Energie, weniger Emissionen

Das Homeoffice verbraucht Energie – so wie der Arbeitsplatz im Betrieb. Wählt man Ökostrom, was sich heute je nach Anbieter auch für den Geldbeutel lohnen kann, reduziert man den ökologischen Fußabdruck des Homeoffice zusätzlich. Vielleicht lassen sich auch verbrauchsärmere Geräte nutzen. So ist etwa beim Austausch von herkömmlichen Glühbirnen gegen LED-Leuchtmittel der Energiespareffekt besonders leicht sicherzustellen. Und wer abends statt auf Standby zu gehen, die Geräte komplett ausschaltet, spart noch einmal zusätzlich Energie und Stromkosten.

Die Reduzierung des Papierverbrauchs ist ein weiterer wichtiger Punkt. Sofern überhaupt gedruckt werden muss, spart insbesondere das beidseitige Drucken einiges an Papier. Auch über die Papierart lassen sich gute Effekte erzielen, indem man z. B. nur noch Recyclingpapier einsetzt.

Es gibt viele Möglichkeiten, das Homeoffice nachhaltiger und somit hin zum Green Homeoffice zu gestalten. Je öfter man – vor allem mit Blick auf die individuelle Situation – über diese Dinge nachdenkt, desto mehr grüne Optionen fallen einem nach und nach ein: Das Mittagessen zum Beispiel. Zuhause entfallen der Mittagspausen- Gang in die Kantine oder der Griff zum To-go-Snack aus dem Supermarkt in der Regel, warum also nicht regional und saisonal gleich für zwei Tage kochen? Und dann vielleicht öfter mal auch vegetarisch oder mit weniger Fleisch?

Aber auch die Ausstattung des Arbeitsplatzes kann grün sein: Wie wäre es mit einem Schreibtisch aus heimischen Hölzern oder als Gebraucht- bzw. Recyclingprodukt? Natur vor Kunststoff und alt vor neu könnte die Devise heißen – außer bei der Elektronik, denn hier sind die neueren Geräte oft deutlich verbrauchsärmer, ein Wechsel könnte sich also lohnen.

Licht und Farbe im Homeoffice

Freundliche Pastelltöne, helles Tageslicht und ein natürlicher Bodenbelag: So lässt es sich im Homeoffice gut aushalten.

Im Homeoffice wird doch sowieso nur gearbeitet, also muss es nicht schön sein. Weit gefehlt. Der Einfluss der Umgebung auf das Wohlbefinden wird häufig unterschätzt. Dabei ist das Ambiente mit entscheidend dafür, wie produktiv man ist und wie motiviert man morgens den Rechner hochfährt. Eine große Rolle spielen dabei die Farben. Denn warme Farbtöne sind ein wichtiger Wohlfühlfaktor. Für die Arbeitsatmosphäre sind sanfte, beruhigende Pastelltöne ideal. Neigen Sie zu Müdigkeit, ist zum Beispiel ein erfrischendes Gelb belebend, das wiederum gut mit den Grautönen vieler Büromöbel harmoniert. Außerdem wirkt sich Gelb positiv auf das Konzentrationsvermögen und die Laune aus.

Weniger ist mehr – auch bei den Farben

Allerdings sollten Sie nicht einfach drauflospinseln. Besonders in einem kleinen Homeoffice empfiehlt sich eine konkrete Farbplanung:  Ideal ist immer, wenn die Farben von unten nach oben heller werden. Auch sollten in kleinen Zimmern nur wenige Farben verwendet werden. Ein Mix aus unterschiedlichen Farben kann erdrückend wirken. Stattdessen empfiehlt es sich, mit verschiedenen Abstufungen einer Farbe zu arbeiten. Eine große Rolle spielt zudem die Farbe der Decke. Da dunkel gestrichene Zimmerdecken einen Raum optisch niedriger erscheinen lassen, sollten Sie besser zu einer hellen Farbe greifen. An der Decke macht sich ein klassisches Weiß gut. Die helle Zimmerdecke reflektiert zirka zehn bis 15 Prozent mehr Licht als eine dunkel gestrichene. In großen Räumen sind Sie mit der Farbwahl freier. Da dürfen Sie durchaus mehrere Farben verwenden oder auch an einer Wand beispielsweise mit einem dunkleren Pastellton Akzente setzen.

Natürliche Bodenbeläge sind ideal

Als Bodenbelag eignen sich Holz, Laminat, Kork, Fliesen und Linoleum – also alles, was sich leicht sauber halten lässt und strapazierfähig ist. Falls es doch ein Teppichboden wird: Vermeiden Sie Kunstfaser-Modelle, weil sie zu statischen Aufladungen neigen. Besser sind Varianten aus Naturfasern. Zum Schutz vor Abnutzung gibt es spezielle Bodenschutzmatten, die unter den Schreibtisch gelegt werden.

Tageslicht ist die beste Wahl

Das beste Licht ist immer noch das Tageslicht. Entscheiden Sie sich nach Möglichkeit für einen Raum mit großem Fenster, da dieses für genügend frische Luft und Licht sorgt. Außerdem tut es den Augen gut, zwischendurch den Blick in die Ferne wandern zu lassen. Im Idealfall steht der Schreibtisch parallel zum Fenster. Befindet sich das Fenster hinter oder vor dem Arbeitsplatz, kann es zu Spiegelungen und Blendungen kommen. Zu Stress kann darüber hinaus ein Platz mit dem Rücken zur Tür führen, ebenso wie der direkte Blick auf eine Wand.

Beleuchtung von oben und der Seite

Auch die Beleuchtung sollten Sie mit Bedacht auswählen. In Deutschland gibt es genügend graue Tage, die eine zusätzliche Lichtquelle erfordern. Bewährt haben sich Raster- oder Prismenleuchten, die den Raum von oben erhellen. Ergänzend ist eine nicht blendende Schreibtischlampe sinnvoll, deren Lichtfarbe Neutralweiß oder Warmweiß ist. Diese positionieren Sie so, dass der Schattenwurf Sie nicht beeinträchtigt. Bei Rechtshändern steht die Lampe also auf der linken Seite – und bei Linkshändern umgekehrt.

Auf die optimale Temperatur achten

Schließlich empfiehlt sich noch ein Blick auf die Raumtemperatur: Im Sommer knallheiß und im Winter viel zu kalt? So sollte es nicht sein. Zwar fühlt sich jeder Mensch bei einer anderen Temperatur am wohlsten, doch als Richtwert gelten 22 Grad. Bei hohen Außentemperaturen sollte im Idealfall eine Innentemperatur von 26 Grad nicht überschritten werden.

Psyche und Natur

Natur vor Kunststoff: Damit kommen wir zu einem weiteren interessanten Aspekt des grünen Homeoffice, dem Wohlfühlklima der Umgebung. Dass unsere Arbeits- wie auch die Wohnumgebung einen starken Effekt auf unser seelisches Wohlbefinden haben, zählt zu den Erkenntnissen der Psychogeographie.

Die psychogeographische Forschung bewegt sich im Spannungsfeld der Fachgebiete Architektur, Psychologie, Kunst und Geographie und liefert auch für das Gesundheitswesen Impulse. Ein Krankenhauspatient beispielsweise, der vom Bett aus durch das Fenster in die Natur hinaussehen kann, erholt sich schneller von Eingriffen, benötigt weniger Schmerzmittel und ist meist optimistischer als Personen, die mit Blick auf Betonwände gesunden sollen.

Übrigens, die echte Natur sollte es schon sein. Eine Fototapete oder anderweitig natürlich inspirierte Wandgestaltung hat nicht denselben Effekt. In der echten Natur bewegt sich dauernd was: Vögel fliegen vorbei, Wolken ziehen vorüber, das Licht verändert sich laufend, Zweige bewegen sich im Wind. Natur ist Wachstum, Entstehung von Neuem, Leben – je dichter wir an ihr dran sind, desto eher übertragt sich diese wohltuende Nähe zum Leben auf uns selbst. Dazu trägt auch regelmäßiges Stoßlüften bei – es sorgt für den Austausch verbrauchter Luft und klärt die Gedanken. Ein Spaziergang in der Mittagspause ist zudem ein wahrer Frische- Kick: der Sauerstoffschub und die Bewegung sind gut für den Körper und erhöhen wieder die Denkkraft und Kreativität.

Schön umweltfreundlich

Restaurierung alter Möbel, den Stromverbrauch senken und recycelte Arbeitsmaterialien kaufen: So einfach ist es, sein Homeoffice nachhaltig einzurichten und Ressourcen schonend zu arbeiten.

Beim Kauf von Putzmitteln, einem neuen Geschirrspüler oder der Wandfarbe denken viele an die Umwelt. Doch wie sieht das bei neuen Möbeln fürs Homeoffice aus? Auch hier gibt es viele Möglichkeiten, es nachhaltig und damit umweltfreundlich einzurichten. Gut ist beispielsweise der Kauf auf Flohmärkten. Denn die Restaurierung alter Möbel ist in der Regel ökologischer als der Neukauf. Wer lieber Neues erwirbt, muss das aber nicht mit schlechtem Gewissen tun. Entscheiden Sie sich für qualitativ hochwertige Möbel aus einheimischer, nachhaltiger Forstwirtschaft – und lassen Sie die Finger von allzu günstigen Schnäppchen. Häufig sind sehr billige Möbelstücke nicht nur schlecht verarbeitet und damit kurzlebig, sondern auch aus nicht eindeutig zertifizierten Hölzern gefertigt und mit umweltschädlichen Lacken bearbeitet. Zwar bedeutet der nachhaltige Einkauf oft, dass die Einrichtung erst nach und nach komplett ist, doch in der Regel haben Sie länger was von den Möbeln.

Bambus fürs Homeoffice

Schön, aber aus ökologischer Sicht zweifelhaft sind die meisten Möbelstücke aus Tropenhölzern. Teak oder Bangkirai weisen schon aufgrund der langen Lieferwege eine schlechte CO2-Bilanz auf. Eine Alternative ist Bambus. Zwar hat die Pflanze ebenfalls lange Transportwege hinter sich, doch die besonders lange Lebensdauer der Möbel sowie die Anbaubedingungen der Pflanze gleichen das wieder aus. Denn Bambus ist sehr pflegeleicht, braucht keinen Dünger und keine Pestizide und wächst schnell nach. Die meterhohen Stämme sind bereits nach fünf Jahren erntereif.

Stromverbrauch senken

Auch über den Stromverbrauch lässt sich die Umwelt schonen: Beispielsweise indem Sie LEDs als Beleuchtungsmittel verwenden und den Computer oder Laptop in den Ruhezustand versetzen, wenn Sie für längere Zeit den Schreibtisch verlassen. Bildschirmschoner sind zwar nett anzusehen, fressen aber viel Energie. Wenn sie nicht mehr gebraucht werden, sollten sämtliche Bürogeräte komplett abgeschaltet werden – und nicht im Standby-Modus bleiben.  Hier helfen Master-Slave-Steckdosen oder intelligente Zwischenstecker, die einen Stand-by-Verbrauch erkennen und abschalten können.

Weniger Papier verbrauchen

Außerdem können Sie beim Ausdrucken sparen, indem Sie doppelseitig ausdrucken und die Druckfunktion „Markierung“ nutzen. Durch diese Funktion wird nur der markierte Bereich gedruckt. Mit der Druckvorschau kontrollieren Sie die Seiteneinstellungen vor dem Druck und vermeiden fehlerhafte Ausdrucke. Wer zudem noch den Schriftgrad für den eigenen Gebrauch etwas kleiner, z. B. von 12 auf 11 Punkt, stellt, verbraucht noch weniger Papier.

Wiederverwertung als Notizblock

Passiert doch mal ein Fehldruck, sollten Sie ihn nicht wegwerfen, sondern verwerten. Stellen Sie neben dem Drucker einen Karton auf, in dem benutztes Papier gesammelt wird, das noch als Schmier- oder Notizzettel verwendet werden kann. Alternativ können Sie die Blätter kleinschneiden, mit einer Büroklammer zusammenheften – und schon haben Sie einen neuen Notizblock für Schreibtisch oder Küche.

Leere Druckerpatronen zu Geld machen

Bei Toner bzw. Tinte können Sie sparen, indem Sie vorwiegend in Schwarz-Weiß ausdrucken. Darüber hinaus sollten Sie Tinte oder Toner erst wechseln, wenn die Seiten sichtbar schlechter gedruckt werden. Die Füllstandwarnungen der Geräte warnen meistens zu früh. Bei einem Tonerdrucker können Sie die Druckleistung wieder etwas verbessern, wenn Sie die Tonerkartusche herausnehmen und vorsichtig schütteln. Leere Tonerkartuschen und Tintenpatronen gehören nicht in den Müll, weil sie sich sehr gut recyceln lassen. Viele Herstellerfirmen bieten für den Verbraucher kostenlose Rücknahmemöglichkeiten an. Eine weitere Gelegenheit, leere Druckerpatronen zu entsorgen, bieten kommunale Abfallentsorgungsgesellschaften. Oft lassen sich Druckerpatronen sogar zu Geld machen: Es gibt spezielle Firmen, die sich auf das Recyceln spezialisiert haben und leere Kartuschen etc. aufkaufen.

Umweltfreundliche Kugelschreiber und Bleistifte

Setzen Sie auch beim Büromaterial auf umweltfreundliche Alternativen: Verwenden Sie Kugelschreiber und Bleistifte mit auswechselbaren Minen und vermeiden Sie lösemittelhaltige Klebstoffe und Stifte. Mittlerweile gibt es Produkte auf Wasserbasis. Bei Heftern und Lochern können Sie Modelle aus Holz statt aus Kunststoff nutzen und z. B. Ordner aus Pappe anschaffen. Das Papier sollte ein umweltfreundliches Recyclingprodukt sein. Zu erkennen ist es z. B. am Umweltzeichen „Blauer Engel“. Eine Alternative ist Neufaserpapier mit dem FSC-Siegel, für das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft verwendet wird. Chlorfrei gebleichtes Papier schont nicht die Umwelt nicht im selben Umfang, weil es zu 100 Prozent aus Frischfasern besteht.

Natur am Arbeitsplatz macht produktiver

Was im Krankenhaus gilt, trifft auch für den Arbeitsplatz zu: Je natürlicher die Arbeitsumgebung, desto produktiver, kreativer und positiv gestimmter sind wir. Die meisten Menschen fühlen sich in Räumen mit Holz, Pflanzen, Stoffen und Tageslicht oder warmem künstlichem Licht deutlich wohler als in einem fensterlosen kahlen Raum mit schlichtem Kunststoffmobiliar und Neonlicht.

Pflanzen – ob als Topfpflanze oder als lebendes Pflanzen- oder Moosbild – sind übrigens auch deshalb zu empfehlen, weil sie die Luft reinigen können. Bei der Auswahl der Pflanzen sollte man, wenn man anfällig für Allergien ist, allerdings vorher prüfen, welche der Pflanzen eventuell allergische Reaktionen auslösen könnten.

Ähnliches gilt für die Wohnatmosphäre – auch wer nicht im Homeoffice, sondern z. B. in der Produktion arbeitet, kann zumindest seinen Lebensraum durch eine naturnahe Gestaltung wohnlicher und lebendiger machen. Der positive Effekt auf das Seelenleben hat etwas damit zu tun, dass viele Menschen sich instinktiv nach einer grünen, natürlichen und belebten Umgebung sehnen – sowohl vor der Haustür als auch im Haus selbst. Diesem Instinkt sollten wir folgen. So oft wie möglich.

Grünes Homeoffice: Pflanzen als Arbeitskollegen

Ob als Raumteiler, Farbtupfer oder Lufterfrischer: Im Homeoffice sollten immer ein paar Pflanzen stehen. Sie haben keinen grünen Daumen? Dann hängen Sie sich doch ein natürliches Pflanzenbild auf.

Pflanzen im Homeoffice sind eine wunderbare Sache. Sie erhöhen die Zufriedenheit und fördern die Konzentration. Außerdem wirkt der Blick ins Grüne beruhigend und stressmindernd. Je nach Art und Menge der Pflanzen können sie den Lärmpegel reduzieren, Schadstoffe absorbieren und die Luftfeuchtigkeit erhöhen.

Allerdings ist es wichtig, sich nicht irgendeine Pflanze ins Zimmer zu stellen. Begrünen Sie Ihr Homeoffice deshalb mit Pflanzen, die auf den Raum abgestimmt sind. Oft ist das Licht das größte Problem: Mitten im Raum ist es z.  B. oft für die Licht suchende Lorbeerfeige oder die Flamingoblume zu dunkel. Ein Philodendron, eine Bergpalme oder ein Drachenbaum hingegen benötigen deutlich weniger Licht. Für ein großes Fenster ist beispielsweise das Fensterblatt ideal, weil es gute Klettereigenschaften besitzt. Darüber hinaus ist die Pflanze robust und genügsam. Wenn der Raum groß genug für Pflanzenkübel ist, ist die Efeutute eine gute Möglichkeit, das Homeoffice stilvoll zu begrünen. Sie ist anspruchslos was Licht, Feuchtigkeit und Temperaturen angeht – und ihre großen, hellgrünen Blätter bringen viel Grün in den Raum. Außerdem eignen sich größere Kübelpflanzen prima zur Raumteilung. Denn eine Blume sieht schöner aus als eine Stellwand – und bringt zudem einen zusätzlichen Farbtupfer ins Homeoffice.

Manche Pflanzen sind nichts für Allergiker

Aufgepasst, wenn Sie Allergiker sind: Zwar reagieren die meisten Allergiker auf Gräser-, Baum- oder Kräuterpollen, aber auch einige Pflanzen können Symptome auslösen. Besonders bekannt sind dafür Primeln und Chrysanthemen. Auch Tulpen gelten als höchst allergen und sollten daher von Allergikern gemieden werden. Bei größeren, pflanzlichen Bürogefährten sind mitunter der Ficus Benjamini oder Gummibäume problematisch. Die Allergene dieser Pflanzen befinden sich hauptsächlich im weißen Pflanzensaft. Allergiker sollten also vor allem den unmittelbaren Kontakt mit diesen Arten meiden. Manchmal ist es allerdings nicht die Pflanze, auf die man reagiert, sondern der Schimmel, der sich in der Blumenerde gebildet hat. Daher ist es für empfindliche Personen ratsam, Hydrokulturen zu verwenden, bei denen es normalerweise zu keiner Schimmelbildung kommt.

Reduzieren Sie den Arbeitsaufwand

Ist das Büro begrünt, müssen die Pflanzen auch gepflegt werden. Versuchen Sie, den Pflegeaufwand für das Homeoffice-Grün so gering wie möglich zu halten, beispielsweise durch die Anschaffung von Wasserstandsanzeigern oder Feuchtigkeitsmessern. Schließlich soll die Begrünung für mehr Zufriedenheit am Arbeitsplatz sorgen – und nicht für einen Mehraufwand an Arbeit. So schade es auch ist: Sortieren Sie kranke Pflanzen aus. Schimmelpilze, Parasiten oder einige Mikroorganismen können unter Umständen Gesundheitsbeschwerden verursachen.

Lebendige Kunst mit Pflanzenbildern

Wenn der grüne Daumen fehlt, man aber trotzdem mit pflanzlichem Grün Akzente setzen möchte, lässt sich mit Pflanzenbildern die Natur ins Zimmer holen. Diese natürlichen Kunstwerke wachsen, atmen und verändern mit den Jahreszeiten ihr Aussehen, da die Bepflanzung auf einer Kassette mit mineralischem Substrat wächst. So wird Kunst lebendig und sorgt bei Besuchern für einen Aha-Effekt. Eine pflegeleichte Variante sind so genannte Moosbilder, die aus echtem, konserviertem Moos bestehen. Sie benötigen weder Licht, noch Pflege. Denn wegen der dauerhaften Konservierung sind sie viele Jahre immergrün – ohne dass sie gegossen werden müssen.

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