Ungewollt kinderlos?

Wir unterstützen Ihre Familienplanung!

Kinderlosigkeit kann viele Ursachen haben. Die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt etwa, Umweltbelastungen, Zukunftsängste und Stress im Beruf – all das kann die Gründung einer Familie erschweren. Zudem geht die Fruchtbarkeit beim Mann und bei der Frau mit zunehmendem Alter zurück, sodass viele Menschen ungewollt kinderlos bleiben.

Wenn sich der Kinderwunsch auf natürlichem Wege nicht erfüllt, ziehen viele Betroffene medizinische Hilfe in Betracht. Eine künstliche Befruchtung kann dann eine Option sein. In diesem Fall bietet die pronova BKK ihren Kundinnen und Kunden exklusive finanzielle Zuschüsse, die weit über die Regelversorgung der gesetzlichen Krankenkassen hinausgehen. In Partnerschaft mit ausgewählten Kinderwunschkliniken unterstützen wir Sie bei Ihrer Familienplanung.

Sie haben Interesse? Wir beraten Sie gern und informieren Sie ausführlich, wie wir Sie mit unseren Partnerkliniken unterstützen können. Rufen Sie uns an unter 0621 53391-1000 oder besuchen Sie uns auf

Mit diesen Vorteilen können Sie rechnen:

350 Euro bei einem geplanten Kryozyklus nach Transfer

250 Euro bei einer Blastozystenkultur nach Transfer

Finanzielle Beteiligung auch am vierten Behandlungsversuch

Ermöglichung eines Verfahrenswechsels von der In-vitro-Fertilisation (IVF) zur intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI), sofern medizinisch notwendig

Weibliche Versicherte haben bei der pronova BKK bis zur Vollendung des 42. Lebensjahres Anspruch auf diese Leistungen

Um eine möglicherweise belastende Mehrlingsschwangerschaft zu vermeiden, werden maximal zwei statt drei Embryonen eingesetzt

Künstliche Befruchtung ist heutzutage

leider oft noch ein Tabuthema

Nora hat fast drei Jahre probiert, schwanger zu werden. In der Kinderwunschklinik haben sie und ihr Mann Tom erfahren, dass es auf natürlichem Weg bei ihnen nicht klappen wird. Wie sie doch noch schwanger geworden ist und was sie anderen Frauen in einer ähnlichen Situation raten würde, erzählt sie uns im Interview.

Nora, du hast uns berichtet, dass deine Tochter Marie nächsten Monat zwei Jahre alt wird. Und dass sie ein absolutes Wunschkind ist, aber du und dein Mann Tom lange Zeit nicht wusstet, ob es überhaupt mit einem Kind klappt. Erzähl doch mal, wie du doch noch schwanger wurdest.

Ja, genau. Bei uns hat die ICSI-Methode geholfen – ohne sie gäbe es Marie heute nicht. Tom und ich hatten schon alle Hoffnungen aufgegeben. Und dann wurde ich plötzlich schwanger. Ich war überglücklich, konnte es aber zuerst gar nicht glauben. Ich hatte Befürchtungen, dass ich eine Fehlgeburt haben würde! Erst als mein Babybauch langsam zu sehen war und ich ein sicheres Gefühl hatte, habe ich meinen Eltern und meiner Schwester von der Schwangerschaft erzählt.

ICSI steht für intrazytoplasmatische Spermieninjektion. Es ist die am häufigsten angewandte Methode zur künstlichen Befruchtung. Warum habt ihr euch dafür entschieden?

Tom und ich wollten unbedingt ein Kind. Wir haben es fast drei Jahre lang auf natürlichem Weg probiert. Letzten Endes sind wir in eine Kinderwunschklinik gegangen. Die ICSI-Methode hat uns deshalb überzeugt, weil auch sie mit meiner Eizelle und Toms Spermien funktionieren konnte – Marie ist also 50 Prozent Mama und 50 Prozent Papa.

Gab es keine andere Möglichkeit?

Wir haben es zuerst per Insemination probiert, wobei die Samenzellen direkt in meine Gebärmutter eingebracht wurden. Zusätzlich begann ich eine Hormontherapie. Leider hatten wir damit aber keinen Erfolg. Selbst nach dem dritten Mal nicht.

Wie ging es dir in der Zeit?

Es war ein Auf und Ab der Gefühle. Dieses Hoffen auf einen positiven Schwangerschaftstest, dann jedes Mal die Enttäuschung. Dazu die Hormone. Wir haben uns intensiv mit den Behandlungsmethoden und den Erfolgsaussichten auseinandergesetzt und dabei bald gemerkt, dass wir mit unserem Problem nicht allein sind. Das hat uns den Druck etwas genommen.

Warum habt ihr trotzdem weitergemacht und nicht aufgegeben?

Tatsächlich waren Tom und ich kurz davor, alles hinzuschmeißen. Zu sagen, hey, was soll’s, dann kriegen wir eben keine Kinder. Ich weiß auch gar nicht genau, warum wir doch weitergemacht haben. Vielleicht, weil meine Mutter und meine Schwester mich sehr unterstützt haben und auch die Kinderwunschlink uns immer wieder Mut gemacht hat. Natürlich wussten wir immer, dass es keine Erfolgsgarantie gibt. Doch gerade die Erfahrungen anderer Paare haben uns immer wieder dazu motiviert, nicht aufzugeben.

Was würdest du anderen Frauen raten, die vergeblich versuchen, schwanger zu werden?

Locker bleiben und die Hoffnung nie aufgeben! Und mit anderen Paaren, denen es ähnlich geht, ins Gespräch kommen. So kann man sich gegenseitig Mut machen, wenn es mal wieder nichts war, oder sich gemeinsam freuen, wenn es dann doch geklappt hat. Und man sollte sich nicht scheuen, auch Optionen wie ICSI in Betracht zu ziehen.

Wirst du später Marie erzählen, dass sie per künstlicher Befruchtung gezeugt wurde?

Eigentlich ist das gar nicht so wichtig, oder? Schließlich ist Marie zur Hälfte Tom und zur Hälfte ich. Wenn sie älter ist und es sich ergibt, werden wir mit ihr darüber sprechen, auch wenn wir sonst damit nicht gerade hausieren gehen. Künstliche Befruchtung ist heutzutage leider oft noch ein Tabuthema.

Möchtet ihr noch weitere Kinder?

Wir hätten gern zwei oder drei Kinder gehabt. Wie wir jetzt wissen, klappt es aber auf natürlichem Weg bei uns nicht. Toms Spermienqualität ist zu schlecht. Außerdem sind wir jetzt beide Anfang vierzig. Wenn wir uns früher für Kinder entschieden hätten, hätte ich mich vielleicht auf eine zweite ICSI eingelassen. Aber jetzt nicht mehr. Es ist gut so, wie es ist. Und ich erfreue mich jeden Tag an Marie.

Geht sie schon in den Kindergarten?

Nein, das steht aber als Nächstes an. Sie hat einen Platz in der Kita in unserem Viertel. Nächsten Sommer geht es los. Ich glaube, ich bin aufgeregter als sie.

Dann drücken wir die Daumen für einen guten Start und bedanken uns für das persönliche Gespräch.

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