Mitmach-Challenge: Mehr Bewegung, weniger Screentime

Zu viel Bildschirm, zu wenig Bewegung? Das kennen wir wohl alle. Unsere 7-Tage-Challenge lädt dazu ein, als Familie den Alltag mal anders zu gestalten. Mit mehr Bewegung, gemeinsamen Momenten und weniger Screentime.

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Zu viel Bildschirm, zu wenig Bewegung? Das kennen wir wohl alle. Unsere 7-Tage-Challenge lädt dazu ein, als Familie den Alltag mal anders zu gestalten. Mit mehr Bewegung, gemeinsamen Momenten und weniger Screentime.

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Warum Auszeiten vom Bildschirm so wichtig sind

Mal ehrlich: Im Familienalltag läuft selten alles perfekt. Zwischen Job, Schule und Haushalt ist das Tablet oft die schnelle Lösung, um kurz durchzuatmen – und das ist völlig normal. Digitale Medien machen vieles leichter und gehören zum Aufwachsen längst mit dazu.

Aber: Jede Stunde vor dem Bildschirm ist auch eine Stunde weniger Bewegung, weniger frische Luft und weniger gemeinsames Erleben. Laut dem Robert Koch-Institut nutzen viele Kinder regelmäßig Freizeit-Bildschirmmedien – und leiden dadurch häufiger unter Bewegungsmangel, Konzentrationsproblemen oder unruhigem Schlaf.

Viele Eltern wissen das. Und doch fällt es im Alltag schwer gegenzusteuern. In unserer Studie „Junge Familien 2023“ geben viele der Befragten an, selbst zu viel Zeit mit Smartphone & Co. zu verbringen, und dass ihre Vorbildwirkung noch Luft nach oben hat. 

Dabei geht’s nicht um Verbote oder den ständig erhobenen Zeigefinger, sondern um Chancen. Kleine Auszeiten vom Bildschirm schenken Zeit für Bewegung und gemeinsame Erlebnisse – Dinge, die dir und deinen Kindern richtig guttun.

Wie viel Bildschirmzeit ist okay?

Laut den Empfehlungen der Initiative SCHAU HIN des Bundes­gesundheits­ministeriums sollten Kinder unter 3 Jahren gar keine Bildschirmzeit haben, Vorschulkinder höchstens ½ h täglich, Schulkinder etwa 1 h – immer abhängig vom Alter und Inhalt. Entscheidend ist aber weniger die Stoppuhr, sondern die Balance und was konsumiert wird: Wer sich viel bewegt, draußen spielt und soziale Kontakte hat, darf auch mal eine altersgerechte Serie schauen.

Darum tut Bewegung gut

Bewegung ist nicht nur gesund, sie wirkt wie ein natürliches Stimmungs- und Konzentrations-Upgrade. Schon 30 min Toben, Laufen oder Tanzen regen Kreislauf, Muskeln und sogar die Gehirnaktivität an. Kinder können sich danach besser konzentrieren, schlafen ruhiger und sind ausgeglichener. Und das Beste: Gemeinsame Bewegung stärkt auch das Wir-Gefühl in der Familie.

So funktioniert die Challenge

Wir laden euch ein, eine Woche lang gemeinsam als Familie aktiv zu werden. Die Herausforderung ist einfach: Macht mit. Bewegt euch. Reduziert eure Screentime. Und erlebt, wie gut das tut.

Die Aufgaben lassen sich natürlich ganz nach eurem Geschmack anpassen. Plant einfach das ein, was euch als Familie Spaß macht. Eine Woche mag zwar kurz wirken, aber sie kann ein Anfang sein. Und vielleicht entdeckt ihr ja eine Aktivität, die ihr sofort in euren Familienalltag übernehmen wollt.

Die 7-Tage-Challenge im Überblick:

Tag Motto Aufgabe
1 Raus an die frische Luft Mind. 30 min draußen Spazierengehen, toben, Radfahren oder Ballspielen
2 Bildschirmfreie Stunde 1 h bewusst ohne Handy, Tablet oder TV verbringen. Stattdessen: gemeinsam etwas spielen, malen oder basteln.
3 Bewegung zu Hause Zeit, kreativ aktiv zu werden: Wie wäre es mit einer Tanz-Session im Kinderzimmer oder einem Hindernisparcours im Wohnzimmer?
4 Aktive Wege Wege bewusst laufen oder radeln, z. B. zum Supermarkt, zur Kita, in die Schule oder in die Stadt.
5 Neues ausprobieren Eine neue Aktivität ausprobieren, z. B. Familien-Yoga, YouTube-Dance-Workouts oder eine neue Sportart.
6 Familien-Abenteuer Plant einen gemeinsamen Ausflug in den Wald, den Park oder zum Spielplatz. Vielleicht lässt sich das auch mit einer Fahrradtour verbinden?
7 Digital Detox und Rückblick Verbringt einen halben Tag ganz ohne Bildschirme und lasst gemeinsam die Woche Revue passieren.

Für Eltern: Tipps, damit es gelingt

Jede Familie hat ihren eigenen Rhythmus, und das ist völlig okay. Wichtig ist, dass ihr euch gemeinsam bewegt, Spaß habt und neue Gewohnheiten ausprobiert. Denn genau so entsteht, was wirklich zählt: ein gesundes, lebendiges Familienleben.

  • Sei Vorbild. Kinder schauen dir zu. Wenn du selbst das Handy weglegst und mitmachst, wirkt das stärker als jedes Verbot. 
  • Regeln festlegen, aber flexibel bleiben. Klare Absprachen funktionieren besser als starre Verbote. Sie sind wichtig, damit sich dein Kind sicher im Netz bewegt.  
  • Gemeinsam reden. Nicht nur „Das darfst du nicht“, sondern auch „Lass uns zusammen etwas anderes machen“.
  • Klein anfangen. Die Aufgaben sind bewusst leicht und machbar. Der Alltag darf nicht unter der Challenge leiden.
  • Feiern – nicht nur abhaken. Am Ende der Woche: Ein kleines Ritual oder Spiel als Belohnung für euch alle.

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