Stille Entzündungen Die unterschätzte Gesundheits­gefahr

Stille Entzündungen verlaufen oft unbemerkt, können aber langfristig dein Wohlbefinden beeinträchtigen. Erfahre, was dahintersteckt und wie dich einfache Ernährungstipps für eine ausgewogene Ernährung unterstützen können.

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Stille Entzündungen verlaufen oft unbemerkt, können aber langfristig dein Wohlbefinden beeinträchtigen. Erfahre, was dahintersteckt und wie dich einfache Ernährungstipps für eine ausgewogene Ernährung unterstützen können.

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Was sind stille Entzündungen?

Stille Entzündungen gelten als Risikofaktor für viele chronische Erkrankungen. Die Ernährung kann dabei eine wichtige Rolle spielen. Unsere Ökotrophologin Sandra Hambloch-Dick gibt Tipps, wie du dich schützen kannst.

Normalerweise reagiert unser Körper mit einer Entzündung, um Krankheitserreger abzuwehren oder Verletzungen zu heilen. Bei stillen Entzündungen läuft dieser Prozess unterschwellig und dauerhaft ab, ohne die klassischen Symptome wie Rötung oder Schwellung. Das ist tückisch, denn das kann auf Dauer unbemerkt viele Krankheiten begünstigen. Deshalb ist ein ausgewogener Lebensstil wichtig. Verlass dich nicht auf einzelne „antientzündliche“ Lebensmittel – entscheidend ist eine insgesamt bunte, abwechslungsreiche Ernährung, die den Körper langfristig unterstützt.

Portrait der Expertin Sandra Hambloch-Dick

Unsere Expertin

Sandra Hambloch-Dick ist Ökotrophologin bei der Pronova BKK und im Team der Gesundheitsförderung tätig.

Ausgewogene Ernährung gegen stille Entzündungen

Iss bunt und pflanzenreich

Je farbenfroher dein Teller, desto besser. Beeren, grünes Blattgemüse, Brokkoli oder Tomaten liefern viele sekundäre Pflanzenstoffe, die entzündungshemmend wirken. Ergänzt mit Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Nüssen stärkst du dein Immunsystem gleich mehrfach. Haferflocken wirken durch ihre Ballaststoffe und Antioxidantien entzündungshemmend und können stillen Entzündungen entgegenwirken.

Setze auf gesunde Fette

Greife regelmäßig zu Omega-3-Quellen wie Lachs, Makrele, Walnüssen oder Leinsamen. Diese Fettsäuren helfen, Entzündungsprozesse im Körper zu regulieren. Pflanzliche Öle wie Oliven- oder Rapsöl sind ebenfalls gute Begleiter.

Würze clever

Kräuter und Gewürze können mehr als nur Geschmack bringen: Kurkuma, Ingwer, Knoblauch oder Zimt enthalten bioaktive Substanzen, die Entzündungen dämpfen. Sie lassen sich leicht in den Alltag integrieren – vom Frühstück bis zum Abendessen.

Achte auf Bewegung und Schlaf

Stille Entzündungen entstehen nicht nur durch Ernährung. Auch Bewegungsmangel, Dauerstress und Schlafdefizit spielen eine Rolle. Schon 30 min moderate Aktivität täglich und ausreichend Schlaf fördern die Regeneration des Körpers.

Vermeide typische Risikofallen

Zucker, stark verarbeitete Lebensmittel, viel rotes Fleisch, Alkohol und Nikotin können stille Entzündungen begünstigen. Es geht nicht um kompletten Verzicht, sondern um bewusstes Reduzieren. Dein Körper dankt es dir langfristig.

Ernährung

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