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Junkfood:

manchmal unverzichtbar – aber nie unersetzbar

Fettig, salzig, zuckrig und hochkalorisch, dafür steht der Begriff Junkfood. „Junk“ bedeutet so viel wie Abfall und meint in Verbindung mit Essen minderwertige Gerichte, jedenfalls aus ernährungsphysiologischer Sicht. Pommes, Chips, Softdrinks, Fertiggerichte sowie Süßigkeiten aller Art sind die Klassiker, die zwar viele Kalorien, aber nur wenige Vitalstoffe liefern.

Am 21. Juli ist der internationale Tag des Junkfoods. Ein guter Anlass, sich Gedanken über die eigenen Ernährungsgewohnheiten zu machen: Wie oft und in welchen Situationen esse ich Junkfood? Wie sieht meine Ernährungsweise insgesamt aus?

Junkfood erkennen

Beim Einkauf im Supermarkt genügt ein Blick auf die Zutatenliste: Prüfen Sie den Gehalt von Fett, Zucker (hier auch auf versteckte Zucker wie Glukosesirup achten) und Salz, checken Sie auch die Liste der Zusatzstoffe. Je länger die Zutatenliste, desto eher fällt das Lebensmittel in die Kategorie Junkfood. Auch viele Getränke zählen dazu wie Softdrinks, Eistees oder Fruchtnektare.

Gesundheitliche Risiken

Zu viel Süßes und Fettiges führt schnell zu Übergewicht. Gleichzeitig steigt das Risiko für Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Aromen, Farb- und andere Zusatzstoffe können allergische Reaktionen auslösen, auch chronische Müdigkeit kann eine Folge von zu viel Fertignahrung sein. Außerdem gerät man schnell in einen Teufelskreis: Nach dem Verzehr leerer Kalorien fühlen wir uns schnell wieder hungrig. Bei einer einseitigen und nährstoffarmen Ernährung kommt die Versorgung mit hochwertigen Proteinen, Ballaststoffen und wichtigen Vitalstoffen leicht zu kurz. Dennoch muss niemand gleich ein schlechtes Gewissen haben bei dem gelegentlichen Verzehr von Junkfood, solange auch regelmäßig gesunde Nahrungsmittel auf den Teller kommen.

Fast Food muss nicht Junkfood sein

Junkfood und Fast Food werden oft synonym gebraucht. Doch nicht alles schnell Zubereitete ist notwendigerweise Junkfood und umgekehrt geht die Zubereitung von Junkfood nicht immer schnell. Ein Apfel oder ein paar Gemüsesticks sind schnell verfügbares Esssen, also Fast Food, enthalten aber, anders als klassisches Junkfood, jede Menge gesunde Inhaltsstoffe. Tiefkühlprodukte sind ebenfalls im Handumdrehen zubereitet. Doch hier gibt es Unterschiede: Während das schnelle Fertiggericht mit Zucker, Fett und Aromen eindeutig Fast Food und Junkfood in einem ist, ist die ungewürzte Gemüsemischung schnell zubereitet und liefert obendrein noch viele wertvolle Inhaltsstoffe.

So geht’s: Junkfood aufwerten, Alternativen wählen

Junkfood gehört für viele Menschen zum Alltag. Ganz darauf verzichten muss auch niemand. Achten Sie aber auf zwei Dinge: erstens nicht zu oft und nicht zu viel davon – und, wenn möglich, lieber die kleinere Portion wählen. Und zweitens sicherstellen, dass die Ernährung unter dem Strich abwechslungsreich bleibt und auch gesunde Komponenten enthält. Bevorzugen Sie Lebensmittel mit weniger Zucker, Fett und Zusatzstoffen.

Einen bunten Salat als Beilage genießen.

Zum Salat ein Dressing aus etwas Zitronensaft und einem hochwertigen Öl statt fettiger Mayo wählen.

Zum Nachtisch ein Stück Obst statt Pudding essen.

Als Getränk statt Limo oder Cola Wasser oder ungesüßten Tee/Kaffee wählen.

Portionsgröße verkleinern: in der Imbissbude die kleine anstelle der großen Portion Pommes bestellen.

Zur Bratwurst statt Pommes eine Folienkartoffel essen.

Als Pizzabelag Gemüse statt fettiger Salami auflegen.

Bei Getreideprodukten die Vollkornvariante bevorzugen.

Für die Mittagspause oder unterwegs belegte Vollkornbrote, Äpfel oder Gemüserohkost und eine große Flasche Wasser mitnehmen.

Ungesunde Snacks wie Chips oder Weingummis schrittweise durch gesunde ersetzen, zum Beispiel ein paar Nüsse.

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